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LUI-Preisverleihung
LUI-Sieger 2015

Noch bis zum 30. Juni für den L•U•I 2016 bewerben!

LUI-Plakat 2016

L•U•I - Landwirtschaftspreis für Unternehmerische Innovationen

LUI-LogoInnovationen sind der Motor jedes Wirtschaftszweiges. Ziel des L·U·I - Landwirtschaftspreis für unternehmerische Innovationen - ist es, diese zu fördern und zu honorieren. Herausragende Ideen erreichen über den L·U·I eine große Öffentlichkeit. Davon profitieren nicht alleine die Preisträger, sondern auch die Landwirtschaft, die vor- und nachgelagerten Bereiche der Verarbeitung und des Handels sowie der gesamte ländliche Raum.

Der Bund Badischer Landjugend nahm Mitte der 90er Jahre mit der Idee einen Innovationspreis ins Leben zu rufen Kontakt zur ZG Raiffeisen in Karlsruhe auf. Zusammen entwickelten sie den L·U·I. Er wurde 1997 erstmals ausgeschrieben, zunächst beschränkt auf Südbaden. Seit dem Jahr 2000 können sich Projekte aus ganz Baden-Württemberg bewerben. Sowohl die Landjugendverbände aus Württemberg-Baden und aus Württemberg-Hohenzollern als auch die drei Landfrauenverbände und beide Bauernverbände in Baden-Württemberg sind seither Mitveranstalter. Ab 2005 wurde der L·U·I nicht nur mehr von der ZG Raiffeisen, sondern zudem auch von der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Baden-Württemberg finanziell unterstützt. Seit 2014 ist der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband als neuer Förderer mit von der Partie. Der Berufsgenossenschaft war nach der Fusion der landwirtschaftlichen Sozialversicherungen zu einem Bundesträger eine weitere Beteiligung nicht mehr möglich.

Kategorien

Der Preis ist in drei Rubriken unterteilt:

Landwirtschaft
Unternehmenskooperationen
Initiativen und Gemeinden

Eine Aufteilung der Preise in diese drei Kategorien ist nicht zwingend.

Bewerberkreis

Um den L·U·I können sich Einzelpersonen, landwirtschaftliche Betriebe, Unternehmen, Initiativen, Organisationen, Verbände und Gemeinden aus Baden-Württemberg bewerben.

Auswahlverfahren

Auf der Grundlage der eingereichten Ausschreibungsunterlagen trifft die unabhängige Jury eine Vorauswahl der erfolgversprechenden Projekte. Die Mitglieder der Jury werden von den am Preis beteiligten Organisationen benannt. Der jeweilige Vorjahressieger ist Teil der Jury. Mitglied sind außerdem ein wissenschaftlicher Vertreter der Uni Hohenheim und ein Marketingspezialist.

Bei den Bewerbern in der engeren Wahl findet im Rahmen der Juryfahrt eine Unternehmensbesichtigung statt. Im Anschluss daran trifft die Jury die Zuerkennung des Preises in einer nicht öffentlichen Sitzung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die endgültige Entscheidung wird den erfolgreichen Bewerbern sowie den Medien erst bei der Preisverleihung bekannt gegeben.

Für die Entscheidung wird ein gewichteter Punkteschlüssel aufgrund der nachfolgend aufgeführten Kriterien herangezogen

  1. Originalität der Innovation und Potential für andere Projekte
  2. Marktfähigkeit der Innovation
  3. Schlüssiges Marketingkonzept
  4. Betriebsführung
  5. Bedeutung für die Region

Auszeichnung

LUI-Pokal 2012Der L·U·I ist insgesamt mit 5.000 € dotiert. Der Siegerpokal ist aus Glas handgefertigt und zeigt - jedes Jahr auf eine etwas andere Art - das Logo des L·U·I. Dieses Logo symbolisiert die Innovation, die als zartes Pflänzchen beginnen bald harten Stein brechen kann.

Der Preis wird an natürliche oder juristische Personen vergeben. Eine Jury entscheidet, welche Repräsentanten des Unternehmens oder der Organisation den Preis erhalten. Die Jury entscheidet ferner, ob und in welchem Verhältnis der Preis auf mehrere Preisträger aufgeteilt wird. Die Preise werden meist Ende November öffentlich verliehen.

Die Sieger der letzten Jahre sind...

Und sonst noch ...

Es ist uns in den letzten Jahren gelungen, den L·U·I zu einem in ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus anerkannten Preis und seine Verleihung zu einem gutbesuchten Event zu machen. So können wir neben Gästen aus Politik und Wirtschaft, auch zahlreiche Vertreter der Berufständischen Verbände und anderer landwirtschaftlicher Organisationen begrüßen. Dem L·U·I gelang und gelingt eine hohe Identifikation mit allen positiven Merkmalen des ländlichen Raumes, der Landwirtschaft und den vor und nachgelagerten Bereichen. Gerade in Zeiten leerer öffentlicher Kassen ist es gut wenn die Landwirte die Ärmel hochkrempeln und ihre eigenen Ideen entwickeln und umsetzen.